Nach einem Bild von Albert Anker
Foto: Marion Maurer-Heuberger
Foto: Marion Maurer-Heuberger
Das strickende Mädchen
Dieses Gedicht entstand aus der Erinnerung an ein Gemälde, das über viele Jahre Teil unserer Familiengeschichte war.
Es ist kein Bericht über konkrete Ereignisse, sondern ein persönlicher, poetischer Versuch, Verlust, Veränderung
und die stille Bindung an ein vertrautes Bild auszudrücken.
Die Worte geben eine innere Erfahrung wieder - das Empfinden, wenn etwas Vertrautes seinen Platz verlässt
und nur noch in der Erinnerung weiterlebt.
Das Gedicht bezieht sich auf ein Werk von Albert Anker.
Es ist kein Bericht über konkrete Ereignisse, sondern ein persönlicher, poetischer Versuch, Verlust, Veränderung
und die stille Bindung an ein vertrautes Bild auszudrücken.
Die Worte geben eine innere Erfahrung wieder - das Empfinden, wenn etwas Vertrautes seinen Platz verlässt
und nur noch in der Erinnerung weiterlebt.
Das Gedicht bezieht sich auf ein Werk von Albert Anker.
Wie viele Jahre stricktest du unermüdlich
Lieblich und unentwegt fröhlich
Warst in guten Händen, von der Gartenstadt umgeben
Gehegt, gepflegt
Eine Trennung kam
Niemand fragte dich
Für Geld gegangen
Im dunklen Lager hängst du nun, verkündest stille Schatten
Herz und Finger voller Wunden
Rote Farbe im Rahmen
Die Seele entschwunden
© Marion Maurer, 2026
Alle Rechte vorbehalten.
Lieblich und unentwegt fröhlich
Warst in guten Händen, von der Gartenstadt umgeben
Gehegt, gepflegt
Eine Trennung kam
Niemand fragte dich
Für Geld gegangen
Im dunklen Lager hängst du nun, verkündest stille Schatten
Herz und Finger voller Wunden
Rote Farbe im Rahmen
Die Seele entschwunden
© Marion Maurer, 2026
Alle Rechte vorbehalten.